News Juli 2020

Der Markt der Elektroautos bekommt neue Spieler, die Innovationsprämie des Staates zeigt Wirkung und die Branche kann nach Langem  wieder über Messen und Veranstaltungen in der "realen Welt" nachdenken. 

  • Am 1.Juli 2020 präsentierte der VDA das Konzept für die IAA 2021 in München. Das Konzept sieht eine Dreiteilung vor: Vielfalt & Fokus, Dialog & Erleben, Plattform & Verantwortung. Von Beginn an sucht die neue IAA den Dialog und integriert sich unmittelbar in die Innenstadt München. Das Motto lautet „Mobility first“ – Die IAA setzt der Vielfalt der Mobilitätsbranche keine Grenzen. „Die moderne Messe ist eine Plattform, welche ihre Relevanz erweitert und die Inhalte und Themen auf einer digitalen Verlängerung ganzjährig zugänglich macht.“, so Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe München. (Quelle: IAA.de)
  • Die Innovationprämie wirkt und treibt die Elektromobilität in Deutschland voran“, so Wirtschaftsminister Altmaier. Nach Erhöhung der Kaufprämie für Elektoautos und Plug-in-Hybride sind die Förderanträge auf ein Rekordniveau geklettert. Das Bundeswirtschaftsministerium teilte mit, dass im Juli fast 20.000 Anträge eingegangen sind. Dies ist innerhalb eines Monats, der höchste Wert seit Einführung der Prämie. Seit Jahresbeginn seinen 69.606 Anträge gestellt worden, 78,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. (Quelle: automobilwoche.de)
  • Neben den Türken, die Ende letzten Jahres zwei Prototypen der ersten eigenen Elektroautos präsentierten, wollen sich nun auch die Polen, Vietnamesen und Russen am Markt der Elektroautos positionieren. Vor etwa 2 Jahren präsentierte der russische Rüstungskonzern Kalaschnikow erstmals ein eigenes Auto. Im August letzten Jahres stelle der Waffenhersteller erneut ein E-Auto vor, das als E-Taxi für Metropolen konzipiert wurde. Rund um die Präsentationen wurde es allerdings still um die Kalaschnikow Autos. Polen, Türkei und Vietnam hingegen warten mit konkreten Zeitplänen auf. Die ersten polnischen E-Autos der Marke Izera sollen im Jahr 2023 vom Band laufen. Vietnam will im kommenden Jahr erstmals E-Autos anbieten und die Türken starten 2022 mit der Marke TOGG am Markt. (Quelle: managermagazin.de, elektroauto-news.net)
  • Der Caravan Salon in Düsseldorf findet statt! Vom 04.-13.09.2020 öffnet der weltgrößte Marktplatz seine Pforten. Selbstverständlich unter strengen Hygienevorschriften. Die tägliche Besucherzahl ist auf 20.000 Personen begrenzt, in den Hallen muss Mund-Nasen-Schutz getragen werden und der Mindestabstand muss eingehalten werden.
    Austeller, wie Mercedes und VW werden in diesem Jahr nicht dabei sein. Auch die Hymer Group verkündet auf ihrer Website, dass die Gesundheit der Mitarbeiter, Kunden und Handelspartner Priorität hat und sie sich daher entschlossen haben nicht am Caravan Salon teilzunehmen. (Quelle: Automobilwoche 16/2020, welt.de)
  • Im Rahmen der Studie „Höchste Reputation“, untersuchte das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung, im Auftrag von Focus Money, die Reputation der 5000 größten Unternehmen in Deutschland. Mithilfe von künstlicher Intelligenz wurden 438 Millionen deutsche und deutschsprachige, öffentliche Online-Quellen inklusive Social Media im Zeitraum vom 1. März 2019 bis zum 28. Februar 2020 analysiert. Gewinner in der Automobilbranche ist die Marke Jaguar, die hinsichtlich ihres wirtschaftlichen Erfolgs, Nachhaltigkeit, Qualität der Produkte und Dienstleistungen, Performance ihres Top-Managements sowie ihrer Attraktivität als Arbeitgeber so gut abschnitt, dass sie mit einem Siegel „Reputationschampion“ ausgezeichnet wurde. (Quelle: automobilwoche.de)
  • 1,05 Milliarden Euro. Das ist die Summe, die der Autobauer Fiat Chrysler in der Corona Krise - unterm Strich - Verlust gemacht hat. Nachdem die Produktion wochenlang still stand, wurden im zweiten Quartal 63% weniger Fahrzeuge verkauft. Auf dem US-Markt konnte das Unternehmen noch einen kleinen operativen Gewinn verzeichnen, während in Europa die Verluste groß waren. (Quelle: Automobilwoche.de)
  • Tesla-Chef Elon Musk twitterte, dass Staatsgeld für Unternehmen „nicht im Interesse des Volkes“ sei. Indes offenbaren Börsendokumente, dass der Multiunternehmer selbst Corona-Hilfen angenommen hat. Im Vergleich zur weltweiten Konkurrenz ist Tesla gut durch die Krise gekommen und konnte den vierten Quartalsgewinn in Folge verzeichnen. Der Börsenwert des Unternehmens steigt damit höher als der von VW, BMW und Daimler zusammen. (Quelle: managermagazin.de)

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